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Stadtmarketing Ibbenbüren GmbH > Themen & Projekte > Museen > Willi-Hellermann-Museum für Tierpräparate

Museum für naturkundliche Präparate - Willi-Hellermann-Museum

So ganz genau weiß selbst der Namensgeber und passionierte Tierpräparator Willi Hellermann nicht, wie viele Tierkörper er im Laufe der Jahrzehnte ausgestopft hat. „Es dürften rund 1.500 sein“, schätzt der Hagener. Mit 86 Jahren hat sich Hellermann von seinem Lebenswerk getrennt und vertraute es der Kreisjägerschaft Steinfurt und dem Förderkreis Lernort Natur Steinfurt an.

Was erwartet Sie?
Auf 520 Quadratmetern zeigt das Willi-Hellermann-Museum seit dem Frühjahr 2012 die lebensnah gestaltete Tierkörper, darunter Papageienarten ferner Kontinente ebenso wie heimische Vögel und jagdbares Wild. 

Die Ausstellungsräume sind thematisch gegliedert. Farbenprächtige Exoten, heimische Wasser- und Singvögel werden ergänzt von Dioramen, die Fuchs, Rothirsch und Wildschweine in ihrem natürlichen Lebensräumen zeigen. Zu sehen sind darüber hinaus sogar Arten wie der Waldrapp, die inzwischen in freier Natur ausgestorben oder höchst selten sind.

Den Eingangsbereich beherrschen die heimischen Großtiere. Der Rundgang beginnt mit den Tieren am und im Meer, ihnen folgen die Tiere der Moore und Seen. Beim weiteren Rundgang kommt man in die Räume mit den Wasservögeln, ihnen schließen sich die Eulen und Rabenvögel an. Es folgen die Greifvögel und die Exoten. Im größten Bereich sind die einheimischen Waldtiere, Singvögel und die des Hochgebirges ausgestellt.

Die in ihrem Umfang wohl einmalige Sammlung soll zugleich als Lehr- und Anschauungsmaterial dienen. Deshalb wird sich das Willi-Hellermann-Museum unter wechselnden Themenschwerpunkten präsentieren und nach Anmeldung spezielle Führungen für Schulklassen und andere Gruppen anbieten.

Wo kommen die Präparate her?
Willi Hellermann aus Hagen a.T.W. hat 60 Jahre seines Lebens Tiere präpariert. Angefangen ist er mit Tieren, die er auf der Straße gefunden hat. Als er später die Jägerprüfung bestanden hatte, konnte er zusätzlich auf Tiere zugreifen, die
er selbst oder Jagdfreunde erlegt hatten. Auch Züchter boten ihm verendete Tiere zum Präparieren an. So entstand im Laufe der Jahre eine große Sammlung von Tierpräparaten. Hierbei handelt es sich vornehmlich um heimische Tiere.
Aber auch exotische Tiere aus Afrika, Asien oder Südamerika sind in seiner Sammlung vertreten.

Besonderes Kennzeichen seiner Präparate ist das natürliche Aussehen, das er als intensiver Beobachter der Natur genau studieren konnte. Seine Präparate wirken, als ob die Tiere in ihrer Bewegung angehalten worden wären.

Wo befindet sich das Museum?
Im RWE Kraftwerk Ibbenbüren fanden Kreisjägerschaft und Förderkreis einen starken Unterstützer, der einen großen Teil des ehemaligen Baubüros nahezu kostenlos zur Verfügung stellt. Hier werden die Präparate präsentiert.
Das Museum befindet sich am

                           Steinkohle-Kraftwerk Ibbenbüren,
                           Schwarzer Weg 25,
                           49479 Ibbenbüren.

Der Zugang ist ab der Straße "Schwarzer Weg" ausgeschildert.

Öffnungszeiten
Das Museum ist an jedem 1. Sonntag im Monat von 11.00 Uhr bis 17.00 Uhr für alle geöffnet.
Vereine, Gruppen und Schulklassen können sich unter WHM@lernort-natur-steinfurt.de anmelden oder telefonisch unter 05454/386 und gesonderte Termine vereinbaren.

Eintrittspreise
Kinder bis 10 Jahren haben freien Eintritt,
Kinder und Jugendliche von 10 bis 18 Jahren bezahlen 1 € und
Erwachsene 3 € Eintritt.

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